Was ist Prostatakrebs?

Was ist Prostatakrebs und was bewirkt er? Erfahren Sie mehr über die Erkrankung und gewinnen Sie die Kontrolle über Ihr Leben zurück.

Prostatakrebs (medizinisch: Prostatakarzinom) entsteht, wenn sich die Zellen in der Prostata sehr schnell vermehren. Das heißt: Es bilden sich neue Zellen, ohne dass der Körper diese benötigt, und ohne dass die alten Zellen absterben. Die zusätzlichen Zellen bilden eine Gewebemasse, den Tumor.

Besitzen die Zellen die Fähigkeit, sich über das primäre Entstehungsgebiet hinaus auszudehnen, ist der Tumor bösartig. Ein Prostatakarzinom wächst gewöhnlich langsam und kann jahrelang auf die Prostata beschränkt bleiben (lokaler Krebs). Dehnt sich der Tumor aus, kann er das umgebende Gewebe befallen und schädigen, oder auf andere Körperregionen übergreifen (Metastasen).

Die Prostata (Vorsteherdrüse) gehört zu den männlichen Geschlechtsorganen und ist etwa walnussgroß. Sie befindet sich unterhalb der Blase und umhüllt den oberen Teil der Harnröhre. Die Prostata produziert ein klares Sekret, das sich mit Spermien vermischt und so die Samenflüssigkeit bildet.

Gegen Prostatakrebs: Querschnittsdiagramm der männlichen Anatomie
Querschnittsdiagramm der männlichen Anatomie