Glossar

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  • Adenokarzinom
    Bösartiger Krebs, der aus Epithelzellen hervorgegangen ist.
  • Adjuvante Therapie
    Zusätzliche Behandlung, die direkt nach einer Strahlentherapie oder einer Operation angewendet wird, um die Krebszellen, welche die Strahlentherapie oder die Operation überlebt haben, zu zerstören.
  • Agonist
    Eine Substanz, die an einen Rezeptor einer Zelle bindet und so eine Zellantwort / Reaktion der Zelle auslöst. Ein Agonist ahmt oftmals die Wirkung einer natürlich vorkommenden Substanz nach.
  • Aktives Überwachen
    Eine aufmerksame Überwachung des Patienten, um diejenigen zu identifizieren, die von einer frühen durchgreifenden Behandlung im Sinne einer Heilung profitieren können.
  • Analogon
    Eine Verbindung, die einer anderen in der Struktur ähnelt.
  • Androgen
    Ein Steroidhormon, das die Entwicklung und Erhaltung der männlichen Geschlechts­merkmale fördert. Das bedeutendste Androgen ist Testosteron.
  • Antiandrogen
    Eine Substanz oder ein Wirkstoff, der die Aktivität eines Androgens auf reagierendes Gewebe (in diesem Fall die Prostata) mindert, indem das Androgen davon abgehalten wird, sich an reagierendes Gewebe zu binden.
  • Antidiuretisch
    Die Menge der Urinausscheidung reduzierend
  • Antigen
    Ein körperfremder Wirkstoff, der die Produktion von Antikörpern gegen das Antigen anregt
  • Antikörper
    Ein Protein, das vom Immunsystem als Antwort auf körperfremde Substanzen produziert wird
  • Benigne Prostatahyperplasie
    (=BPH). Eine gutartige Vergrößerung der Prostata. Häufig tritt dies bei Männern im mittleren bis höheren Lebensalter auf.
  • Beobachtendes Abwarten
    Eine Behandlungsstrategie bei Prostatakrebs, bei dem man nicht sofort operiert oder eine medizinische Behandlung beginnt. Der Prostatakrebs wird hingegen vom Arzt überwacht, indem regelmäßig PSA-Tests und digitale rektale Untersuchungen durchgeführt werden. Eine aktive Behandlung wird so lange hinausgezögert, bis der Krebs Symptome mit Beschwerden verursacht oder aber die Erkrankung nachweislich fortschreitet. Beim „Beobachtenden Abwarten“ wägt der Arzt zwischen den Auswirkungen der Behandlungen auf die Lebensqualität des Patienten und den Symptomen, die die Erkrankung mit sich bringt, ab.
  • Biopsie
    Die Entnahme eines kleinen Gewebestücks zur Untersuchung im Labor.
  • Bösartig
    So bezeichnet man eine (Krebs-)erkrankung oder einen Krankheitsverlauf, der fortschreitend zerstörerisch wirkt.
  • BPH
    Siehe unter ⇒ Benigne Prostatahyperplasie
  • Brachytherapie
    Eine Form der Strahlentherapie, bei der die Strahlenquelle in den Tumor oder neben dem Gebiet, das behandelt werden soll, platziert wird.
  • Enuresis nocturna
    Bettnässen
  • Chemotherapie
    Die Vorbeugung oder Behandlung einer Erkrankung durch den Einsatz von chemischen Substanzen. Die Chemotherapie wird für gewöhnlich zur Therapie von Krebs­erkrankungen angewendet – Anti-Krebs-Medikamente (zytotoxisch) zerstören Krebszellen.
    • Unterstützende Chemotherapie:
      Zusätzliche Behandlung, die meist nach Operation oder Strahlentherapie angewendet wird, um eventuell übrig gebliebene Krebszellen zu zerstören.
    • Kombinierte Chemotherapie:
      Behandlung, die mehrere Wirkstoff-Arten der Chemotherapie kombiniert, um die Ergebnisse zu verbessern.
  • Computertomographie
    Röntgenstrahlen machen Teile des Körpers sichtbar und lassen ein 3-D-Bild des Körperteils entstehen.
  • Differenzierung
    Ein Vergleich von Krebszellen mit normalen Zellen. Gut ausdifferenzierte Tumorzellen ähneln normalen Zellen sehr und neigen dazu, langsam zu wachsen.
  • Digitale Rektale Untersuchung
    (=DRU; Rektaluntersuchung). Eine Untersuchung, bei der ein Arzt einen mit Gleitmittel bestrichenen, behandschuhten Finger in den Enddarm einführt, um die Prostata zu fühlen, ihre Größe festzustellen und um Verhärtungen/Klumpen zu ertasten, die krebsartig sein könnten.
  • DRU
    Siehe unter ⇒ Digitale Rektale Untersuchung
  • Epithelzellen
    Zellen, die Hohlorgane und Drüsen bedecken, und welche die äußere Körperoberfläche bilden.
  • Erektile Dysfunktion
    Schwierigkeiten, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu bekommen oder zu erhalten.
  • Feinnadelbiopsie
    Die Entnahme von Gewebe oder Flüssigkeit mit einer dünnen Nadel zur mikroskopischen Untersuchung.
  • Fibrose
    Bildung von Narbengewebe, verursacht durch Verletzungen oder langanhaltende Entzündungen
  • Follikelstimulierendes Hormon
    (=FSH). Ein Hormon, das vom Hypophysenvorderlappen produziert wird. Regt beim Mann die Spermienproduktion an.
  • Fortgeschrittenes Prostatakarzinom
    Örtlich fortgeschrittenes und metastasierendes Prostatakarzinom; bezeichnet einen Krebs, der außerhalb der Prostata gestreut hat
  • FSH
    Siehe unter ⇒ Follikelstimulierendes Hormon
  • Gleason grade
    Siehe unter ⇒ Gleason-Score
  • Gleason-Score
    Ein System zur Einteilung von Prostatakrebszellen, um die optimale Behandlungsmöglichkeit auszuwählen und, um vorhersagen zu können, wie gut der Prostatakrebspatient darauf anspricht. Der Wert wird berechnet, indem man die beiden häufigsten Zellpopulationen des Tumors aus der Biopsie addiert. Ein niedriger Wert bedeutet, dass sich Krebszellen den normalen Prostatazellen sehr ähneln; ein hoher Gleason-Grad bedeutet, dass sich die Krebszellen von den normalen Zellen sehr unterscheiden.
  • GnRH (=Gonadotropin-Releasing Hormon).
    Siehe unter ⇒ Gonadotropin-Releasing Hormon
  • Gonadotropin-Releasing Hormon
    (=GnRH, GRH ) Gonadotropin-Releasing Hormon (GnRH) – auch bekannt als luteinisierendes Hormon Releasing-Hormon (LHRH) – ist ein Peptidhormon, das für die Ausschüttung von FSH und LH aus dem Hypophysenvorderlappen verantwortlich ist. GnRH wird vom Hypothalamus gebildet und ausgeschüttet.
  • G-Protein gekoppelter Rezeptor
    Auch bekannt als „Serpentinen-Rezeptoren”. Proteine der Plasmamembran, die die Membran 7-mal umspannen. Diese Rezeptoren regulieren die Aktivität einer Gruppe von intrazellulären Proteinen (G-Proteinen)
  • GRH
    Siehe unter ⇒ Gonadotropin-Releasing Hormon
  • Gynäkomastie
    Die Entwicklung von großen und / oder empfindlichen Brüsten bei Männern.
  • Histopathologie
    Mikroskopische Untersuchung von Geweben in Bezug auf krankhafte Veränderungen
  • Hormontherapie
    Eingesetzt in der Behandlung des Prostatakrebses. Synthetische chemische Verbindungen, die die Produktion oder die Wirkung der männlichen Hormone - die das Wachstum des Prostatatumors begünstigen – beeinträchtigen.
  • Impotenz
    Die wiederholte Unfähigkeit, eine Erektion, die stark genug ist, um Geschlechtsverkehr auszuüben, zu erreichen oder zu halten. Gelegentliche andere sexuelle Probleme wie ein Mangel an sexuellem Verlangen oder Probleme mit Ejakulation oder Orgasmus können auch unter den Begriff „Impotenz“ fallen.
  • Inhibitor
    Eine Substanz, die eine chemische Reaktion bremst oder beeinträchtigt oder die Aktivität einer anderen Substanz reduziert
  • Inkontinenz
    Als Inkontinenz oder Harninkontinenz bezeichnet man das Unvermögen, die Blasenentleerung zu kontrollieren.
  • Intravenöses Urogramm
    (=IVU). Ein Test zur Untersuchung des gesamten Harnwegssystems (Nieren, Blase, Harnleiter). Ein Farbstoff wird intravenös injiziert, zirkuliert über den Blutkreislauf zu den Nieren und erscheint im Röntgenbild. Mit diesem Test wird normalerweise festgestellt, ob der Krebs den Urindurchfluss blockiert.
  • IVU
    Siehe unter ⇒ Intravenöses Urogramm
  • Kastration
    Das Unterbinden der Hodenfunktion durch:
    • operative Entfernung der Hoden (Orchiektomie) oder
    • Einsatz einer Androgendeprivations-therapie (ADT), um eine Kastration herbeizuführen
  • Knochenszintigramm
    Ein Test, der Abnormalitäten in den Knochen darstellt. Eine kleine Menge radioaktiven Materials (Radio-Isotop) wird in eine Vene injiziert und von den Knochen aufgenommen. Mit einer Gammakamera können Bilder aufgenommen werden. Änderungen in den Knochen werden als „Hot Spots“ auf dem Scan dargestellt. Das Radio-Isotop wird über Urin aus dem Körper ausgeschieden.
  • Kombinierte Androgen-Blockade
    Hormontherapie, die ein Antiandrogen mit einem LHRH-Agonisten oder mit einer Orchiektomie kombiniert, um den Therapieeffekt auszuweiten. Auch als maximale Androgen-Blockade (MAB) bekannt.
  • Kryotherapie
    Vereisen des Gewebes, um es zu zerstören.
  • Laparoskopie
    Laparoskopie ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem eine beleuchtete Sonde durch einen Schnitt in den Bauch geführt wird, um Unterleibsorgane zu untersuchen. Laparoskopie kommt bei Problemen wie Zysten, Verwachsungen, Fibrome und Infektionen zum Einsatz. Für eine Biopsie können durch die Sonde Gewebeproben entnommen werden.
  • LH
    Siehe unter ⇒ Luteinisierendes Hormon
  • LHRH
    Siehe unter ⇒ Luteinisierendes Hormon Releasing-Hormon
  • LHRH Agonist
    (=LHRHa). Ein Medikament, das die Sekretion von Sexualhormonen hemmt. Bei Männern verursachen LHRH-Agonisten einen Abfall des Testosteronspiegels. Bei Frauen verursachen LHRH-Agonisten einen Abfall des Östrogenspiegels und anderer Sexualhormone.
  • LHRHa
    Siehe unter ⇒ LHRH Agonist
  • Lokal fortgeschrittenes Prostatakarzinom
    Prostatakrebs, der in das außerhalb der Prostata liegende Gewebe gestreut hat.
  • Lokalisiertes Prostatakarzinom
    Prostatakrebs, der sich auf die Prostatakapsel beschränkt
  • Luteinisierendes Hormon
    (=LH). Dieses Hormon wird vom Hypophysenvorderlappen ausgeschüttet und regt sowohl beim Mann (in den Hoden) als auch bei der Frau (in den Eierstöcken) die Produktion von Sexualhormonen an.
  • Luteinisierendes Hormon Releasing-Hormon
    (=LHRH). Dieses Hormon wird durch einen Teil des Gehirns (Hypothalamus) ausgeschüttet und stimuliert die Sekretion des luteinisierenden Hormons durch die Hypophyse.
  • Lymphe
    Eine fast klare Flüssigkeit, die aus dem Gewebe des gesamten Körpers gesammelt und über das lymphatische System zum Blut zurückgebracht wird. Die Lymphe transportiert Schadstoffe aus den Zellen. Die Lymphe besteht aus:
    • dem Chylus – Darmflüssigkeit nach der Verdauung, die Proteine und Fett enthält
    • einigen roten Blutkörperchen
    • vielen weißen Blutkörperchen, v.a. Lymphozyten – die Zellen die Bakterien im Blut angreifen
  • Lymphknoten
    Runde oder ovale Knoten, die Teil des lymphatischen Systems, einem Hauptbestandteil des Immunsystems, sind.
  • Magnet-Resonanz-Therapie
    (=MRT) Verfahren, das mit Hilfe eines Magnetfeldes und Radiowellen innere Organe und Strukturen des Körpers abbildet.
  • Maximale Androgen Blockade
    Hormontherapie, die ein Antiandrogen mit einem LHRH-Agonisten oder mit einer Orchiektomie kombiniert, um den Therapieeffekt auszuweiten. Auch als kombinierte Androgen-Blockade bekannt.
  • Metastase
    Die Ausbreitung des Krebses von seinem ursprünglichen Ort zu benachbarten oder entfernten Orten über Blut- oder Lymphbahn.
  • Metastasierend
    Wenn sich ein Tumor von seinem ursprünglichen Ort auf andere Körperregionen ausgedehnt hat.
  • Morbidität
    Das relative Auftreten einer bestimmten Erkrankung in einer Population, einschließlich tödlicher und nicht tödlicher Fälle. Der Anteil der Todesfälle in einem Gebiet bezogen auf die Population des Gebiets, ausgedrückt in 1.000 pro Jahr.
  • MRT
    Siehe unter ⇒ Magnet-Resonanz-Therapie
  • Neoadjuvante Therapie
    Hormonbehandlung, die vor der Hauptbehandlung verabreicht wird. Eine Neoadjuvante Therapie kann Chemo-, Strahlen- und Hormontherapie beinhalten.
  • Nerven schonende / aussparende Operation
    Spezielle Operationstechnik der radikalen Prostatektomie. Die Prostata liegt nahe an den Nerven, die für die Sexualfunktion benötigt werden. Diese Nerven könnten während der OP geschädigt werden, was zu Impotenz führt. Die Nerven schonende Operation kann diese Nerven erhalten und somit die Impotenz als Nebenwirkung nach der Operation reduzieren.
  • Orchiektomie
    Chirurgische Entfernung eines Hodens.
  • Palliativ
    Linderung der Symptome ohne Heilung der zugrundeliegenden Erkrankung.
  • Prognose
    Eine Beschreibung eines möglichen Verlaufs und Folgen eines Krankheitsverlaufs
  • Progression
    Es kommt zu einer Progression (Fortschreiten), wenn der Tumor erneut zu wachsen beginnt und eine bestimmte Therapie nicht mehr greift.
  • Prostata
    Eine feste, teilweise muskuläre, walnussgroße Drüse beim Mann, die unterhalb des Blasenhalses liegt; sie produziert ein viskoses Sekret, das einen Teil der Samenflüssigkeit ausmacht.
  • Prostata-Kryotherapie
    Ein chirurgischer Eingriff, bei dem flüssiges Nitrogen eingesetzt wird, um Prostatakrebszellen zu gefrieren und abzutöten. Der Eingriff wird unter Narkose durchgeführt.
  • Prostataspezifischer Antigen Test (PSA-Test)
    (=PSA-Test) Der PSA-Test misst die Menge eines Proteins, das von den Zellen der Prostata, der Vorsteherdrüse, produziert wird. Alle erwachsenen Männer haben etwas PSA im Blut, doch verschiedene mit der Prostata verbundenen Erkrankungen verursachen ein Ansteigen des PSA-Wertes, u.a. PCa.
  • Prostataspezifisches Antigen
    (=PSA). Ein spezifisches Antigen, das normalerweise von der Prostata abgesondert wird. Bei Entwicklung eines Tumors sondert die Prostata größere Mengen an PSA ab. PSA ist ein wichtiger Marker in der Diagnostik des Prostatakarzinoms.
  • Prostatektomie
    Radikale Prostatektomie. Eine gängige Behandlung des Prostatakrebses – ein größerer operativer Eingriff, bei dem die gesamte Prostata sowie umliegendes Gewebe entfernt werden. Hierbei können auch Lymphknoten im Beckenbereich für eine Biopsie entnommen werden. Eine radikale Prostatektomie ist die empfohlene Behandlung in einem frühen Prostatakrebsstadium. Der Arzt wird die radikale Prostatektomie nur anbieten, wenn es keinen Hinweis dafür gibt, dass sich der Krebs über die Prostata hinaus ausgedehnt hat.
  • Prostatitis
    Entzündung der Prostata.
  • PSA
    Siehe unter ⇒ Prostataspezifisches Antigen
  • PSA-Test
    Siehe unter ⇒ Prostataspezifischer Antigen Test
  • Radikale Prostatektomie
    Prostatektomie. Eine gängige Behandlung des Prostatakrebses – ein größerer operativer Eingriff, bei dem die gesamte Prostata sowie umliegendes Gewebe entfernt wird. Hierbei können auch Lymphknoten im Beckenbereich für eine Biopsie entnommen werden. Eine radikale Prostatektomie ist die empfohlene Behandlung in einem frühen Prostatakrebsstadium. Der Arzt wird die radikale Prostatektomie nur anbieten, wenn es keinen Hinweis gibt, dass sich der Krebs über die Prostata hinaus ausgedehnt hat.
  • Radionuklid
    Ein instabiles Element, das bei seinem Zerfall Strahlung abgibt. Der Begriff bezeichnet auch ein Radioisotop. Radionuklide kommen in der Medizin zum Einsatz, um Vorgänge im Organismus zu untersuchen, Tumore zu lokalisieren, sehr niedrig konzentrierte Stoffe in Körperflüssigkeiten nachzuweisen und Krebs aber auch gutartige Erkrankungen zu behandeln.
  • Rezeptor
    Ein Protein auf der Zelloberfläche oder in der Zelle, das eine Affinität für eine spezielle chemische Gruppe, ein Molekül oder ein Virus hat und eine Reaktion auslöst.
  • Samenblasen
    Zwei schlauchartige Drüsen, die auf beiden Seiten des männlichen Fortpflanzungsapparates liegen und eine zucker- und eiweißhaltige Flüssigkeit in den Ejakulationsgang absondern.
  • Strahlentherapie
    Die Verwendung von hochenergetischen Röntgenstrahlen, die von außerhalb des Körpers auf die Tumorgegend gerichtet werden. Diese Strahlen vernichten die Krebszellen und halten den Tumor so vom weiteren Wachstum ab. Normale Zellen werden während der Behandlung ebenfalls getroffen, können sich aber wieder selbst reparieren.
  • Subkutane Injektion
    Eine Injektion in die Fettschicht zwischen Haut und Muskel, um die Medikation freizusetzen.
  • Testosteron
    Männliches Sexualhormon, welches in den Hoden produziert wird.
  • Transrektale Ultraschalluntersuchung
    (TRUS). Die Sonographie verwendet Schallwellen, um ein Bild des Körperinneren zu erstellen. Um die Prostata zu untersuchen, wird eine kleine Sonde in das Rektum eingeführt. Auf diese Weise kann man die Größe und Härte der Prostata messen.
  • TRUS
    Siehe unter ⇒ Transrektale Ultraschalluntersuchung
  • Tumor
    Durch anormales Zellwachstum entstehendes Gewebe, das gutartig oder bösartig sein kann.
    Bösartige Tumore (= Krebs) wachsen ungebremst und dringen in umliegende Gewebe, Blutbahnen und Lymphgefäße ein.
    Gutartige Tumore (kein Krebs) wachsen langsam, örtlich begrenzt und sind meist vom benachbarten Gewebe abgekapselt.
  • TURP
    (Transurethrale Resektion der Prostata). Eine Operationstechnik, bei der die Resektion mit Hilfe eines in die Harnröhre eingeführten speziellen teleskopischen Instruments erfolgt.
  • Zystitis (=Blasenentzündung)
    Reizung der Blase, die sowohl durch eine Infektion als auch durch andere Ursachen hervorgerufen werden können.